Der FKT vereint drei Befragungen und macht so die Fahrradfreundlichkeit eines Ortes aus der Perspektive von Erwachsenen, Jugendlichen und Kommunen sichtbar. Er ist eine der größten Befragungen zum Radfahrklima weltweit und
Mit Hilfe des Fragebogens haben Radfahrende die Möglichkeit, Rückmeldungen zur Fahrradfreundlichkeit ihres Ortes zu geben. Wie viel wird vor Ort bereits fürs Radfahren getan? Was hat sich in den letzten Jahren verbessert? Sind die Radwege in einem guten Zustand? Kurz: Macht Radfahren Spaß – oder ist es Stress?
Die Ergebnisse helfen Verkehrsplanerinnen und politischen Verantwortlichen, Vergleiche zu anderen Orten zu ziehen, Stärken und Schwächen zu identifizieren und gezielte Maßnahmen zu ergreifen, um den Radverkehr vor Ort zu stärken. Mit der Teilnahme an der Befragung geben Radfahrende eine direkte Rückmeldung an die politisch Verantwortlichen zur Fahrradfreundlichkeit ihres Ortes.
Ganz neu in diesem Durchgang ist der FKT Jugendliche: Erstmals werden 10- bis 20-Jährige gezielt zu ihren Radfahrgewohnheiten befragt. Wie häufig fahren sie Rad? Wie empfinden sie das Radfahren? Wer in ihrem Umfeld fährt Rad? Was gefällt ihnen – oder gefällt ihnen nicht am Radfahren? Wofür nutzen sie das Rad am häufigsten? Was würde ihnen helfen, sich sicherer zu fühlen? Was müsste sich ändern, damit sie überhaupt Radfahren?
Der im letzten Durchgang eingeführte FKT Kommunen (ehemals Fahrrad-Kommunalbefragung) wird in diesem Durchgang verstetigt. Verwaltungen haben hier die Möglichkeit, ihre Anstrengungen zur Radverkehrsförderung zu dokumentieren: Welche Mittel werden vor Ort bereits eingesetzt? Wie sehen Mobilitätskonzepte und -strategien aus? Welche Maßnahmen zur Radverkehrsförderung und Arbeitsorganisation wurden bereits ergriffen?
Egal ob Großsstadt oder kleiner Ort - unser Ziel ist es, dass so viele Radfahrende wie möglich am FKT teilnehmen. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, haben wir festgelegt, wie viele Teilnahmen dafür für Orte unterschiedlicher Größen notwendig sind.
Nur so stellen die Ergebnisse der Befragung eine solide und wissenschaftliche Entscheidungsgrundlage für Politik, Stadtplanung und Verwaltung dar. Die klaren Kriterien stärken die Bedeutung der Befragung für Wissenschaft und Politik. Die Voraussetzungen dafür, in die Ergebnisliste aufgenommen zu werden, sind deshalb folgende Mindestteilnahmezahlen:
Städte und Gemeinden bis 100.000 Einwohner:innen benötigen mindestens 50 Teilnahmen. Städte zwischen 100.000 und 200.000 Einwohner:innen benötigen mindestens 75 Teilnahmen. Städte über 200.000 Einwohner:innen benötigen mindestens 100 Teilnahmen. Bei 30 bis 49 Teilnahmen wird ein Ort auch ausgewertet, jedoch haben die Ergebnisse keine statistische Sicherheit und fließen nicht in die Gesamtbewertung mit ein.
2024 haben rund 213.000 Radfahrende am FKT teilgenommen. Insgesamt kamen 1.047 Städte und Gemeinden in die Wertung, der Großteil davon (852) mit weniger als 50.000 Einwohnenden.
Name: Sarah Schneider
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